tiger2power - Modulares Elektriksystem, quick & easy




"Es gibt eine Sache, die uns in diesem Reisefahrzeug unglaublich wichtig ist: Genügend Strom. Immer. Da der Traum vom Lottogewinn bisher ausgeblieben ist, müssen wir unterwegs viele Stunden an den Laptops arbeiten, sonst wird aus Mangel an Einkünften aus unserem Reisefahrzeug bald ein Standfahrzeug."
Micha & Sabine von www.herman-unterwegs.de
Unser modulares Elektriksystem tiger2power versetzt den Selbstausbauer in die Lage ein professionelles Elektrosystem für sein Reisefahrzeug einfach zu dimensionieren und selbst zu verbauen (Grundwissen natürlich vorausgesetzt). Vorkonfigurierte Pakete bestehend aus verschiedenen Komponenten machen dies möglich, ohne dafür jede Produktlinie einzeln recherchieren zu müssen. Am Ende hat man ein sinnvoll aufgebautes Gesamtsystem, mit zueinander passenden Komponenten. Dabei beschränken wir uns nicht auf einen speziellen Hersteller, sondern wir kombinieren das, was bei hochwertiger Qualität am besten zum Ziel führt und behalten natürlich das Preis-Leistungs-Verhältnis immer im Auge.

Als Basis haben wir ein MODULSYSTEM entwickelt, welches um ein zentrales Element - dem Speichermodul - herum diverse, konfigurierbare Zusatz-Module zu einem in sich funktionsfähigen System zusammenfasst. Der Vorteil hierbei ist, die Schnittstellen zwischen den Modulen skalieren automatisch mit, sodass man ohne nachzudenken das individuell passende Modul wählen und an das Basis-Modul anschließen kann. So werden Sicherungsgrößen, Steuerungsoptionen für das Batteriemanagementsystem oder auch zusätzlich benötigte Montagekomponenten für das Einfügen bestimmter Bauteile automatisch mit dimensioniert*. Mehr Solarleistung resultiert automatisch in einem größeren Solarregler, ein anderer Solarregler erzwingt u.U. noch Peripheriekomponenten für die Übspannungsabschaltung usw. usf.
*Kleiner Wermutstropfen: Es ist nicht möglich, direkt die komplette Verkabelung im Paket zu konfigurieren, weil hier der Einbauort (bedingt die Kabellängen und damit Querschnitte) und vor allem die Modulzusammenstellung einen Einfluss haben. Ein dickes 230V-Modul bedingt z.B. je nach Speicher-Konfiguration eine bestimmte Verkabelung. Wir haben alle Kabel und Kabelschuhe auf Lager. Angebot und Kauf dieser sollte jedoch im nächsten Schritt erfolgen, wenn klar ist, wo welche Komponenten verbaut werden sollen und die Kabellängen ermittelt werden können.

Das SPEICHER-Modul

...muss zwingend zuerst gewählt werden und ist in verschieden Leistungsklassen erhältlich.
Es enthält neben Batteriezellen auch das Batteriemanagementsystem, eine je nach Leistung speziell aufgebaute Zentralelektrik, passende Sicherungen und Halter die nach Batteriekonfiguration auch wiederum variieren usw. Optionen wie beispielsweise ein Systemhauptschalter können dazugeklickt werden, wenn man zum Beispiel für eine Verschiffung in der Lage sein muss, die gesamte Anlage restlos totzulegen. Ist das Speichermodul gewählt, kann man sich ein oder mehrere der folgenden Module dazu auswählen.

Das LIMA-Modul

Fast eines der wichtigsten Module ist das Laden der Bordbatterien über die Lichtmaschine. Hier kann man natürlich verschiedene Ladegeräte/-wandler einsetzen, groß, klein billig, teuer - je nach Speicher mit bestimmten Kennlinien, Temperaturüberwachung und Ansteuerung durch das BMS. Wenn keine Sonne und kein Landstrom da sind, ist das die einzige Variante wieder Saft in den Speicher zu bekommen - daher meist unverzichtbar.
Hier wird die Sache etwas komplexer. Grundsätzlich kann man wählen, ob man nur 230V erzeugen, oder auch 230V von aussen einspeisen und damit die Batterien laden möchte. Verschiedene Varianten dieses Moduls decken jeden Annwendungsfall vom simplen Handyladen bis hin zum elektrischen Kochen mit Induktionskochfeld und vollautomatischer Landstromeinspeisung ab. Ebenso enthalten ist eine 230V-Unterverteilung mit FI/LS und optional auch gleich die Einspeisesteckdose für den Landstrom. Heutzutage eines der meistgenutzen Module, weil moderne Komponenten es einem einfach bequem machen!

Das DC-OUT-Modul

Mit DC-Out meinen wir die Unterverteilung für Gleichspannungsverbraucher, also z.B. sämtliche Beleuchtung, USB-Dosen, den Kühlschrank und die Standheizung. Solche Verbraucher sind üblicherweise verteilt im Fahrzeug und müssen mit Strom versorgt werden. Hier kann man lokale Sicherungsverteiler setzen, welche nur mit zwei Kabeln ans Speichermodul angeschlossen werden und wo dann alle Verbraucher abgesichert angeschlossen werden. Je nach Grundriss machen ein oder mehrere solcher Sammelpunkte Sinn. Das Modul ist konfigurierbar für die Anzahl der Stromkreise, die Sammelsicherung sowie die Notabschaltung durch das BMS werden automatisch ergänzt.

Das SOLAR-Modul

Entgegen der Konvention ist mit Modul in diesem Fall die komplette Solaranlage gemeint. Hier stehen verschiedene Kombinationen aus Solarpaneelen zur Verfügung, welche den für sie passenden Regler mit Sicherungen und BMS-Ansteuerung direkt mit enthalten. Die Wahl kann hier ganz einfach nach benötigter Leistung und vorhandenem Platz geschehen, alles andere dimensioniert sich automatisch mit und passt direkt zum Speichermodul.

Das MONITOR-Modul

Ein Monitor beobachtet Dinge, und genau das tut dieses Modul auch. Wir fassen die gesamte Systemüberwachung in einem Modul zusammen, sodass der Benutzer später Zugriff auf Informationen zum Ladestand der Batterien oder auch den fliessenden Strömen, der Außentemperatur oder dem Füllstand seiner Wassertanks bequem im Blick hat. Dieses Thema kann man bekanntlich unendlich aufblasen, wir kennen das aus SmartHomeWerbeclips. Wir fangen an dieser Stelle mit einer preiswerten all-in-one-Lösung an, mit der die wichtigsten Kenndaten sofort im Blick sind. Tanksensoren können dazukonfiguriert werden. Weitere Versionen dieses Moduls werden anspruchsvollere Überwachung implementieren, die dann Kennwerte einzelner Module direkt anzeigen kann, mit der Außenwelt kommuniziert o.ä. Da sich solche Spielereien meist auch drastisch im Preis niederschlagen, verfolgen wir zu Beginn zunächst das KISS-Prinzip: Keep it simple (and) stupid.
Sprich: Volle Funktion ohne Informatikstudium!
Weitere Informationen zu den Systemen sowie zur Beratung, Dimensionierung und Bestellung sind mit Klick hier zu finden.
Einige Modulbeispiele hier: